Ohne Unterbrechung konnte der Oberbayerische Volkstrachtenverein Augsburg-Lechhausen seine Tradition, im Frühjahr und im Herbst einen Heimatabend durchzuführen, fortführen. So fanden auch dieses Jahr wieder viele Besucher den Weg ins Trachtenheim Saalbau Krone, um sich mit Plattlern und Tänzen der Jugendgruppe und der Aktiven, den Musikstücken derTrachtenkapelle Lechhausen und diversen musikalischen Gruppen wie dem Harmonikaduo Rudi Ohnemus und Horst Hinterbrandner sowie der Gruppe DaBlecht und dem Spiel der Theatergruppe von der Brauchtumspflege des Trachtenvereins Lechhausen zu überzeugen.

 

Der Heimatabend stand diesmal komplett unter der Leitung von Vorplattler Toni Kürzinger. Er war für die Programmgestaltung und als neuer musikalischer Leiter auch für die Trachtenkapelle Lechhausen verantwortlich. Dies zeigte sich sowohl bei der momentan sehr schlagkräftigen Plattlergruppe als auch beim Musikprogramm, das unter anderem so anspruchsvolle Werke wie den "Mars de Medici" enthielt. Das Publikum honorierte diese Leistung mit kräftigem Beifall.

 

 

Eine besondere Ehrung durften die Vorstände Rudi Ohnemus und Horst Hinterbrandner vornehmen. Für insgesamt 260 Jahre Mitgliedschaft im Verein wurden Ehrenmitglied Willi Maucher (70 Jahre), Thea und Ludwig Prucker (65 Jahre) und Antonie Engelhardt (60 Jahre) geehrt. Schön, wenn man dies erleben kann und auch im Alter immer noch für den Verein da ist! Ganz herzlichen Dank dafür.

 

Mit dem Einakter "Die falsche Mariandl" erfreute die sehr "schlagfertige'' Theatergruppe die Besucher. Die Akteure bedankten sich bei Theaterleiter Florian Schrader.

Hervorzuheben ist die Gesamtleistung dieses kleinen Vereins mit nur 86 Mitgliedern. Gäste aus dem Gauverband I bestätigten unseren Verantwortlichen eine hervorragende Leistung. "So einen Heimatabend können viele unserer Vereine nicht durchführen", waren die lobenden Worte.

 

Augenscheinlich ist auch die gute Beziehung zum Patenverein Gersthofen, welcher mit einer großen Abordnung anwesend war und beim Schlussplattler mit viel Freude mit dabei war.

Dass natürlich auch die Versorgung der zahlreichen Gäste nicht zu kurz kam, dafür sorgten in der Küche die eigenen Kräfte und im Service die Unterstützung aus  benachbarten Vereinen.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Tradition weitergeführt werden kann.

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