Gaufrühjahrsversammlung im Altbayrisch-Schwäbischen Gau

 

Im Klostersaal in Klosterlechfeld fand die diesjährige Gaufrühjahrsversammlung statt. Sie wurde in diesem Jahr in ihrem Aufbau verändert. So versammelten sich, wie es auch in unserer Satzung verankert ist, die Vereinsvorstände der Gauvereine, um gemeinsam an einem „runden“ Tisch über die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und dem Gauausschuss, sowie über die Zukunft der Vereine zu sprechen und zu diskutieren.

Nach der Begrüßung und einem kurzen Überblick über die wichtigsten Ereignisse im letzten Halbjahr durch Gauvorstand Marianne Hinterbrandner, sowie dem Kassenbericht  von Gaukassiererin Stefanie Brenner  begann die gemeinsame „Arbeit“.

Nach der Information über den Planungsstand für unseren Gauball am 09. Juni 2018 in Krumbach und die Fahrt zur Grande Parata nach Rom erläuterte Marianne Hinterbrandner die Fragebogenaktion des Bayerischen Trachtenverbandes zur aktuellen Situation der Vereine. Es war ihr klar, dass ein ledigliches Weiterschicken an die Vereine nicht den gewünschten Erfolg gebracht hätte. Deshalb wurde bis zur Gauversammlung gewartet und dies dem Verband so auch mitgeteilt. Sie sieht es als Chance für jede Vereinsvorstandschaft, sich mit der aktuellen Situation im Verein zu befassen und sich ggfs. neu aufzustellen. Als Abgabetermin wurde der 08. Juni benannt, dann wird das Ergebnis gesammelt an die Geschäftsstelle des Bayerischen Trachtenverbandes übergeben.

Danach wurden die Vorstände in drei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe sollte sich mit einer Frage beschäftigen. Diese waren: „Was ist für mich der Gau?“, „Was erwarte ich vom Gau?“ und „Was stört mich am Gau?“. Die Vorstände sammelten ihre Gedanken in den Gruppen und trugen diese dann im Plenum zusammen. Zweiter Gauvorstand Gregor Wiedemann, stellte die beiden Fragen: „Was stört mich am Gau?“ und „Was erwarte ich vom Gau?“ den beiden Fragen: „Was stört mich an den Vereinen?“ und „Was erwarte ich von den Vereinen?“ gegenüber. Diese beiden Fragen hatte er dem Gauausschuss in der letzten Gauausschusssitzung gestellt. Durch das Gegenüberstellen der Fragen wurden viele Zusammenhänge zwischen Erwartungen und Störfaktoren deutlich. Während der Diskussion wurde klar, dass es den Vereinen  allgemein nicht so gut geht und viele Einzelkämpfer versuchen, das Vereinsleben aufrecht zu erhalten. Für die Gauherbstversammlung werden deshalb Lösungen gesucht, wie man die Mitgliederzahlen der Vereine wieder anheben kann.

Nach einer langen und regen Diskussion wurde die Versammlung von den beiden Gauvorständen geschlossen. Sie bedankten sich bei den Vereinsvorständen für das Kommen und die intensive Mitarbeit und beim Lechfelder Trachtenverein für die Bewirtung.

 

 

 

       
       
       
       
       

 

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